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Die Geschichte des Schmidbachlehen aus Marktschellenberg ist eine ereignisreiche und uralte: Bis ins Jahr 1601 lässt sich die Entstehung des Anwesens mitten im Bayerischen Alpenland verfolgen.
Damals errichteten fleißige Bauersleute auf über 850 Meter Seehöhe einen ersten Hof, später wurde erweitert, umgebaut und erneuert. Heute bilden mehrere Gebäude ein Ensemble am Ende einer romantischen Stichstraße, mitten auf einem kleinen Hochplateau, umringt von Wiesen, Wald und Bergen.
Urkunden und Zeitdokumente belegen die nicht einfachen Zeiten der Bewirtschafter: In den mehr als 400 Jahren seit der Gründung des Lehens erlebte unser Mitteleuropa Kriege und Katastrophen, Umstürze und Revolutionen, auch vielfache industrielle Entwicklungen und Erfindungen. Ob Telefon, Strom, oder Automobile - all diese Neuerungen finden sich wieder in der Geschichte des Hauses.
Das Schmidbachlehen war in all diesen Zeiten eine Oase der Beständigkeit: Solide Arbeit am Hof, beständige Bewirtschaftung der Weiden, freundliche Aufnahme von Gästen aus Nah und Fern. Bereits Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckten Reisende aus aller Welt die Idylle der Wiesen, die Ruhe der Almen, die Weite der Berge. Und alle diese Qualitäten sind bis heute so geblieben.
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