Donnerstag, 23. Februar 2012
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Genau zwischen den weltberühmten Orten Berchtesgaden und Salzburg liegt der heilklimatische Kurort Marktschellenberg. Bereits im 13. Jahrhundert wurden die damals bestehenden Weiler zum Markt erhoben, und der Ort entfaltete sich an der Flussschleife der Berchtesgadener Ache zusehends.
Ausschlaggebend für den raschen Wachstum war das "Gold" des Mittelalters, das Salz. Jedes fünfte Schiff auf der Salzach beförderte damals Schellenberger Salz. Daneben spielte für die Blütezeit des Marktes der Untersberger Marmor eine große Rolle. Vor allem die Murmeln aus Marmor eroberten die Kinderzimmer in aller Welt. Noch heute besteht im Ort die letzte Kugelmühle Deutschlands und erzeugt einzigartige Kugeln am Rande der Ache.
Neben intensivem Brauchtum und sportlichen Veranstaltungen lockt der heilklimatische Kurort auch mit seinen Gesundheitswochen im Frühjahr. Dabei werden vor allem Entschlackungskuren unter ärztlicher Aufsicht angeboten, die in den Kneipphöfen und Nichtraucherhäusern ihren Widerhall finden. Für mehr Vitalität und Regenration werben zudem Molke- und Heubäder.
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